Vorwort
Die Hauptaufgaben einer 2. Mannschaft liegen wohl insbesondere darin, der Ersten im Rücken zu stehen. Sei es mit der Gelegenheit, sich „unten“ wieder Spielpraxis zu holen oder aber, junge Spielerinnen auszubilden und sie auf die 1. Liga vorzubereiten. So gesehen sind wohl die Resultate in der Meisterschaft nicht als primäre Aufgabe zu betrachten. Trotzdem streben auch wir nach Punkten und Siegen, nicht immer so erfolgreich, aber dafür als grosses TEAM.
Saisonstart
Nach dem knappen Ligaerhalt in der letzten Saison, wollten wir uns vorab im Mittelfeld festsetzen und waren eigentlich sehr gut vorbereitet. Sowohl im Regio Cup, wie auch in der Meisterschaft, haben wir unsere Ziele aber nicht wirklich erreicht. Der kurze Cupausflug gegen Effretikon und das erste MS-Spiel gegen Niederweningen wären beide zu gewinnen, wenn …
Tiefpunkt der Saison war wohl unser Spiel gegen Schwerzenbach. Keine Kraft, keine Orientierung und sehr sehr glücklich mit einem Zähler zu Hause. Die Leistung gegen Seuzach und Lohn bescherten uns in der Schlussabrechnung 12 der anfänglich 14 kalkulierten Punkte, in den ersten neun Spielen der Vorrunde. Die vielen Ausfälle durch Verletzungen schwächten unser Team stark und konnten leider nicht immer kompensiert werden. Mit einem „Startkader“ von 19 Spielerinnen, waren es zeitweise nur noch deren neun, was uns sogar zu einer Spielabsage zwang.
Saisonpause
Mit dem Freundschaftsspiel gegen unsere C-Junioren haben wir die Aussensaison abgeschlossen und trainieren schon seit Anfangs November auch in der Halle. Turniere im November, Januar und Februar halten uns Fit und stärken das Team hoffentlich zusätzlich. J
Zusätzlich müssen wir die beiden Abgänge von Nadine Kaltenbacher und Laura Serra kompensieren und suchen weiter nach jungen Spielerinnen im Umfeld. Besondere Genesungswünsche schicken wir nach Niederhasli und Bülach. Ramona und Bianca, wir warten auf euch… J
Saisonziele
Auch für die Winterpause stehen grosse Ziele an. Wir möchten an den Turnieren vorne mitspielen und gerne den einen oder anderen Pokal austrinken. Auf jeden Fall müssen wir unsere Turniere auf einem ungeraden Platz abschliessen. Die Vorbereitungsspiele erfordern bereits ab März ein hohes Tempo und werden uns optimal auf die Rückrunde einstimmen.
Fazit des Trainers:
„Mit dem sechsten Tabellenplatz dürfen wir keineswegs zufrieden sein. Wir können und wollen mehr. Unsere Spielerinnen sind schneller und konditionell immer im Vorteil, wenn die 60. Minute anbricht. Es wird Zeit, diese Qualitäten zu Vorteilen umzuwandeln.“
Ganz besonders bedankt sich das Team bei seinen Fahrerinnen und Fahrern. Den Berichte Lesern und dem ständig ansteigenden Publikum am Spielfeldrand. Eben auch ein TEAM… J
Dani Kneubühl und die Ladies vom 2