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Herren 1: Spielbericht vom 17.05.2015 - Niederweningens Drehbuch geht auf

Die Gruppe 5 der 3. Liga spielt weiter verrückt. Das abstiegsbedrohte Niederweningen schlug zu Hause Aufstiegsanwärter Bülach 3:0.

Nach dem Schlusspfiff gabs im Sportplatz Huebwis die zu erwarteten Szenen. Auf der einen Seite feierten die Sieger noch im verschwitzten Leibchen bei Getränk und Wurst, auf der anderen Seite machten sich die Verlierer rasch von dannen. Niederweningen konnte sich dank des 3:0-Erfolges im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen, bevor es gegen den Ranglistenvorletzten Rümlang spielt. Die junge Bülacher Mannschaft dagegen hat im Kampf um den Aufstieg einen Rückschlag erlitten.

Die Bülacher starteten selbstbewusst und waren in den ersten zehn Minuten auf dem fremden Platz Herr im Haus. Aber ein Eigentor in der 13. Minute zur 1:0-Führung für Niederweningen verunsicherte den Favoriten. Danach war das Geschehen ausgeglichen. Wobei Bülach technisch die feinere Klinge führte, mehr Ballbesitz hatte, Niederweningen aber resoluter in die Zweikämpfe ging und konsequent auf Konter spielte. «Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir besprochen haben», sagte nach dem Schlusspfiff Niederweningens Trainer José Linares stolz.

Bülacher Stürmer zu defensiv
Coach Linares liess seine Akteure auf dem ganzen Platz ein intensives Pressing betreiben und die Bülacher Leistungsträger Fabio Carvalho, Giancarlo Pizzolotto und Lorenzo Gallo manndecken, so dass sich die drei nicht entfalten konnten. Weil das Niederweninger Team während 92 Minuten um sein Leben rannte, ging die Rechnung des Trainers auf. «Bülach hatte eigentlich nur bei zwei stehenden Bällen Torchancen», lobte Linares sein Team. Sogar sein Ausnahmestürmer Carlo Meier musste viel Defensivarbeit leisten. Trotzdem schloss der 22-Jährige zwei Konter in der 30. und 58. Minute mustergültig zum 2:0 und 3:0 ab. «Die Mannschaft hat sich den Sieg erarbeitet, unser Drehbuch ist aufgegangen», analysierte José Linares.
Bülach erlitt in Niederweningen erst seine dritte Saisonniederlage. Bei Tabellenführer Neftenbach vor drei Wochen lag das Team von Trainer Giuseppe Gatto 0:2 in Rückstand, konnte noch zum 2:2 ausgleichen und hatte am Schluss sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuss. In Niederweningen dagegen enttäuschte der Bülacher Sturm, weil sich die Angreifer viel zu weit weg vom Niederweninger Tor entfernt bewegten und selten ganz vorne standen, wo es für den Gegner gefährlich ist.

«Mit Druck umgehen lernen»
Auffällig war auch, dass Trainer Gatto, ein grossgewachsener Mann mit gut hörbarer Stimme, seine jungen Spieler nicht lautstark nach vorne beorderte. Der Coach zu diesem Vorwurf: «Im Training und in der Garderobe vor der Taktiktafel äussere ich mich sehr deutlich. In der Schlussphase hatte ich fünf Stürmer auf dem Platz. Sie gingen aber nicht dorthin, wo es wehtut.» Giuseppe Gatto sieht für sein Team trotz der Niederlage in Niederweningen Steigerungspotenzial. «Wir müssen lernen, mit Druck und hoher Erwartungshaltung umzugehen.»

Text: Markus Wyss (Zürcher Unterländer)
Foto: Leo Wyden (Zürcher Unterländer)



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